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Hidroelectrica versichert, dass die Investitionen trotz einer Ausschüttungsquote von 100 % fortgesetzt werden

Der CEO des rumänischen Wasserkraftkonzerns Hidroelectrica (BVB: H2O), Karoly Borbely, versicherte, dass das Unternehmen trotz der vom Management vorgeschlagenen Dividendenausschüttungsquote von 100 % über genügend Ressourcen verfügt, um seine Investitions- und Wartungsprojekte zu finanzieren.

„Der Dividendenvorschlag spiegelt die Leistungsverpflichtung des neuen Managementteams des Unternehmens gegenüber den Aktionären wider. [...] Die Beschleunigung von Investitionen in Modernisierungen und neue Projekte bleibt unsere Hauptpriorität“, sagte Karoly Borbely, zitiert von Ziarul Financiar.

Er versicherte, dass die Ausschüttung von Dividenden und weitere Investitionen möglich seien und dass „dies ein klarer Beweis für die finanzielle Stabilität von Hidroelectrica sowie für die äußerst guten Zukunftsaussichten“ sei.

Der Kommentar erfolgte, nachdem das Unternehmen am 27. März seine Aktionäre aufgefordert hatte, im April der vollständigen Auszahlung des im letzten Jahr erzielten Rekordgewinns als Dividende zuzustimmen. Dies würde eine Dividendenrendite von 11 % bezogen auf den Aktienkurs zum Zeitpunkt der Dividendenbekanntgabe ergeben und den Kurs der H2O-Aktie bereits am 28. März um 2,7 % in die Höhe treiben.

Die Bedenken der Investoren wurden durch einige kürzliche Unfälle verstärkt, die zu Betriebsunterbrechungen in einigen Produktionseinheiten führten.

Als Mehrheitsaktionär von Hidroelectrica ist die rumänische Regierung der Hauptnutznießer der Rekorddividendenzahlung. Die Entscheidung des Managements wurde vor dem Hintergrund der strengen Haushaltszwänge in diesem Wahljahr gesehen.

Hidroelectrica versichert, dass die Investitionen trotz einer Ausschüttungsquote von 100 % fortgesetzt werden