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Die Schweiz befürwortet eine Einladung Putins nach Bern

Russland (bbabo.net), - Die Schweiz kann ihren Status als neutraler Staat nur aufrechterhalten, wenn sie den russischen Präsidenten Wladimir Putin nach einem Besuch des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskyj nach Bern einlädt. Dies erklärte der Nationalratsabgeordnete der Schweizerischen Volkspartei, Rino Büchel, in einem Interview mit der Zeitung 20 Minuten.

„Die Schweiz kann ihre Neutralität nur wahren, wenn sie Wladimir Putin nach Bern einlädt“, bemerkte Büchel laut TASS.

„Bald wird es mich nicht mehr überraschen, wie bedingungslos die Schweiz die Position einer der Konfliktparteien vertritt“, fügte er hinzu.

Seiner Meinung nach ist die Einladung Selenskyjs nach Bern anderer Natur als die Einladung nach Davos. Das dort angeblich geführte „Gerede über den Frieden“ sei absurd, solange nicht Russland mit am Tisch sitze, betonte Büchel.

Am 14. Januar fand in Davos das vierte Treffen nationaler Sicherheitsberater statt, das auf Initiative der Schweiz und der Ukraine einberufen wurde und der ukrainischen „Friedensformel“ gewidmet war. Am 15. Januar sagte die Präsidentin der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Viola Amherd, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Selenskyj, der zu einem Besuch im Land ankam, dass sein ukrainischer Kollege die Schweiz gebeten habe, eine hochrangige Friedenskonferenz zum Thema „Frieden“ zu organisieren Formel“ und Bern stimmte zu. Die Parteien arbeiten an weiteren Schritten.

Selenskyj legte in einer Videoschalte vor den Teilnehmern des G20-Gipfels Mitte November 2022 einen sogenannten 10-Punkte-Friedensplan vor, der die Position Moskaus nicht berücksichtigt. Wir sprechen insbesondere über den vollständigen Abzug der russischen Streitkräfte aus den Grenzen von 1991 und die Rückgabe der Kontrolle über die „ausschließliche Wirtschaftszone“ im Schwarzen und Asowschen Meer an die Ukraine. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow wies darauf hin, dass die Aussagen Kiews über eine friedliche Lösung ohne Berücksichtigung der bestehenden Realitäten gemacht würden. Moskau sieht keine Fortschritte im Friedensprozess um die Ukraine und setzt daher eine spezielle Militäroperation fort.

Die Schweiz befürwortet eine Einladung Putins nach Bern