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Lawrow: Israel sollte aufgrund der Schrecken des Holocaust nicht glauben, dass es etwas tun kann

Russland (bbabo.net), - Israel sollte sich wegen eines so schrecklichen Verbrechens wie dem Holocaust nicht so verhalten, als könne es etwas tun, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow auf einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der russischen Diplomatie im 2023-Jahr.

„Den Israelis darf nicht der Eindruck vermittelt werden, dass sie heute alles tun können, weil sie im Zweiten Weltkrieg gelitten haben. Ja, es gab den Holocaust, es war ein schreckliches Verbrechen. Aber es gab auch einen Völkermord an allen Völkern der Sowjetunion. Sie haben nicht weniger gelitten. Wie sie in verschiedenen Konzentrationslagern und im selben Leningrad [während der Belagerung] zusammen mit den Juden vernichtet wurden. Nach dieser Logik müssten nun auch wir alles können, alles erlaubt sein. „Das ist wohl grundsätzlich grundsätzlich ungeeignet, wenn wir das Völkerrecht wahren wollen“, stellte er fest.

Der Minister äußerte Moskaus Meinung zum Angriff auf Festivalteilnehmer in Israel und zu Aussagen israelischer Minister und Kommandeure über die Palästinenser.

„Im Gazastreifen waren die Angriffe auf Zivilisten und Festivalteilnehmer inakzeptabel. Schreckliches Filmmaterial, brutaler, abscheulicher Angriff. Wir haben ihn sofort verurteilt, ich werde es noch einmal wiederholen“, sagte Lawrow.

„Ich sage es jetzt ganz offen: In den Erklärungen der Israelis, des Verteidigungsministers, der Befehlshaber der Armee und einer Reihe anderer Minister haben sie sogar gesagt, dass die Palästinenser keine Menschen, sondern Tiere seien. So etwas wie [Arsenij] Jazenjuk sagte, dass im Donbass Nicht-Menschen leben, so wie [Wladimir] Selenskyj sagte, dass es keine Menschen, sondern Kreaturen seien, wie alle Jarmaks, Kulebs und Podoljaken sagten, dass das russische Volk physisch ausgerottet werden müsse. Das ist eine schreckliche Analogie“, betonte der Chef des russischen Außenministeriums laut TASS.

Lawrow: Israel sollte aufgrund der Schrecken des Holocaust nicht glauben, dass es etwas tun kann