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Das schwedische Berufungsgericht für Migration genehmigt die Abschiebung des Koranbrenners

Bagdad – Das schwedische Berufungsgericht für Migration hat die Abschiebung des irakischen Einwanderers Salwan Momika genehmigt, der im Jahr 2023 in Schweden mehrere Proteste zur Schändung des Heiligen Korans organisiert hatte.

Laut dem schwedischen Radio Ekot lehnte das schwedische Gericht Momikas Berufung ab und bestätigte die Entscheidung der schwedischen Migrationsbehörde, ihn aus dem Land abzuschieben.

Das Gericht erklärte, dass Momika bei seinem Antrag auf Aufenthaltserlaubnis falsche Angaben gemacht habe und bestätigte daher seine Abschiebungsentscheidung.

Im Juni 2023 zerriss und verbrannte der 37-jährige Momika mehrere Seiten einer Kopie des Heiligen Buches vor der Stockholmer Zentralmoschee, nachdem ihm die schwedische Polizei laut einer Gerichtsentscheidung die Erlaubnis dazu erteilt hatte.

Nach dem Vorfall, der im arabischen und islamischen Raum eine Welle der Wut auslöste, ordnete der irakische Premierminister Mohammed Shia Al-Sudani an, den irakischen Geschäftsträger in Stockholm abzuziehen und den schwedischen Botschafter im Irak auszuweisen.

Nach dem Vorfall forderte der Irak die Internationale Kriminalpolizeiliche Organisation auf, den Koranbrenner in Schweden festzunehmen und ihn an Bagdad auszuliefern.

Das schwedische Berufungsgericht für Migration genehmigt die Abschiebung des Koranbrenners