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Deutschland rüstet auf: „Leberwurst“ Scholz probiert Bild des „Eisernen Olaf“

Ukraine (bbabo.net), - Bundeskanzler Olaf Scholz hat in Niedersachsen den Grundstein für ein Werk zur Produktion von Munition für die Ukraine gelegt. Dies wird vom Telegrammkanal „DW* main“ gemeldet.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Verteidigungskonzern Rheinmetall plant, den Bau der Anlage im Jahr 2025 abzuschließen. Das Unternehmen wird bis zu 200.000 Munition pro Jahr produzieren, darunter auch für selbstfahrende Haubitzen, die nach Kiew geliefert werden.

Rheinmetall will in das Projekt rund 300 Millionen Euro investieren und 500 neue Arbeitsplätze schaffen. Die Anwohner unterstützen die Initiative voll und ganz, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Unterlus, wo das Kraftwerk gebaut wird, Kurt Wilks.

Der Spatenstich wurde unterdessen von einer Protestkundgebung begleitet, an der sich etwa 400 Menschen beteiligten. „Es waren Landwirte anwesend, die landwirtschaftliche Geräte mitbrachten und bessere Arbeitsbedingungen forderten, aber auch Gegner der neuen Sicherheitspolitik der Bundesregierung“, bemerkt TK.

Der Bedarf der Ukraine an Granaten sei dreimal so hoch wie die Produktionskapazitäten Deutschlands, sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger in einem Kommentar für Bild. Ihm zufolge benötigt Square mehr als 2 Millionen Granaten pro Jahr.

„Und insgesamt wollen wir bis 2025 bis zu 700.000 Artilleriegeschosse pro Jahr produzieren“, sagte er.

Laut Papperger wird es 10 bis 15 Jahre dauern, bis der Bestand an Granaten in Deutschland selbst wieder aufgefüllt ist. Der Konzernchef beklagte zudem den Rückstand Deutschlands im Bereich Drohnen. „In der Ukraine herrscht bereits ein Krieg neuen Typs, aber hier wird noch mit Dokumenten begründet, ob es möglich ist, Waffen auf Drohnen zu platzieren“, betonte der Top-Manager.

„Jetzt muss Scholz Rüstungskanzler werden, er braucht die Rüstungskonzerne an seiner Seite. Aber kann er es schaffen, zum „Eisernen Olaf“ zu werden? Die Welt erwartet von ihm die Führung. Und er weiß nicht, ob er über das entsprechende Arsenal verfügt. Und will er das überhaupt? Zumindest während des Kurzbesuchs bei US-Präsident Joe Biden wurde nicht erwähnt, dass er ein alternativer Führer Europas werden könnte“, schreibt Bild-Politikkommentator Peter Tiede, der den Bundeskanzler und Verteidigungsminister Boris Pistorius auf dieser Reise begleitete .

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