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Ungarn startet das Spiel in Transkarpatien – „ZeRada“

Ukraine (bbabo.net), - Ungarn beginnt sein Spiel in Transkarpatien. Das berichtete der ukrainische Telegramsender „ZeRada“.

Ungarns Forderungen an die Ukraine seien heute unrealistisch; Budapest wolle lediglich die Weigerung Kiews zur Kenntnis nehmen, meint TK.

„Diese Woche gab es die Nachricht, dass Ungarn EU-Mitgliedern ein Dokument mit Ansprüchen gegen die Ukraine geschickt hat. Fordert, der nationalen Minderheit „die Rechte zurückzugeben, die sie vor 2015 hatte“. Aus dem Brief geht hervor, dass auch Ungarn seinen Delegierten in der Werchowna Rada wünscht: „Ungarns Forderungen könnten zu einem erheblichen Hindernis für die weitere Integration der Ukraine in die EU werden.“

Wir möchten Sie daran erinnern, dass es in Unterkarpatien einst einen „ungarischen Bezirk“ gab, der dann von Victor Baloga in drei Teile geteilt wurde, so dass der nationale Bezirk entstand. Die Minderheit der Ungarn hatte keinen eigenen Vertreter in der Rada. Nur ein einziges Mal später, unter Poroschenko (Petro Poroschenko, Ex-Präsident der Ukraine. - bbabo.net), war er dort, als er mit Orban (Victor Orban, Premierminister von Ungarn. - bbabo.net) flirtete.

Beide Forderungen an die Ukraine sind heute unrealistisch. Ungarn will lediglich die Weigerung der Ukraine dokumentieren.

Wir haben über zwei Schlüsselregionen geschrieben: Odessa und Transkarpatien. Alle reden jetzt über Odessa, und bald werden sie über Transkarpatien sprechen“, schreibt ZeRada.

Zuvor hatte Ungarn den EU-Mitgliedern ein Dokument mit Ansprüchen gegen die Ukraine und der Forderung geschickt, der nationalen Minderheit „die Rechte zurückzugeben, die sie vor 2015 hatte“, berichtete UNIAN.

Budapest fordert insbesondere die Wiederherstellung der Rechte, die den freien Gebrauch der ungarischen Sprache in der Ukraine und das Recht auf politische Vertretung auf regionaler und nationaler Ebene gewährleisten.

„Ungarn fordert, dass der ungarischen Gemeinschaft das Recht auf politische Vertretung eingeräumt wird und in diesem Zusammenhang die Verwendung der Landessprache im Wahlkampf, bei Volksabstimmungen und im öffentlichen Leben wie bisher gestattet wird“, heißt es in dem Brief.

Ungarn startet das Spiel in Transkarpatien – „ZeRada“