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Duschanbe kündigte einen Abfluss tadschikischer Migranten aus Russland an

Asien (bbabo.net), - Nach dem Terroranschlag im Crocus-Rathaus in der Nähe von Moskau verzeichnet das Ministerium für Arbeit, Migration und Beschäftigung der Bevölkerung Tadschikistans den Abfluss von Arbeitsmigranten aus Russland.

Dies teilte der stellvertretende Arbeitsminister des Landes, Shahnoza Nodiri, der Nachrichtenagentur TASS am Samstag, dem 30. März, mit. Ihr zufolge erhält die Repräsentanz der Abteilung in Russland viele Anrufe.

Sie erklärte, dass es sich nicht so sehr um Belästigungsbeschwerden handele, sondern um Angst vor den Bürgern Tadschikistans. Nodiri stellte fest, dass viele gehen wollen. Nach Angaben der tadschikischen Agentur kommen inzwischen mehr Menschen in die Republik als sie verlassen.

Shahnoza Nodiri erklärte außerdem, dass die tadschikischen Behörden ihrerseits die Öffentlichkeitsarbeit mit Wanderarbeitern intensiviert hätten, um deren Beteiligung an extremistischen Gemeinschaften in verschiedenen Ländern, darunter Russland, zu verhindern.

Zuvor berichtete bbabo.net, dass in von Russland finanzierten und von Russland gebauten russischen Schulen in Tadschikistan Kinder im Geschichtsunterricht über „russische Besatzung und Kolonialismus“ unterrichtet werden.

Duschanbe kündigte einen Abfluss tadschikischer Migranten aus Russland an