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NYT: Israel hat die Verantwortung für die „Liquidierung“ iranischer Generäle in Damaskus eingestanden

Israelische Quellen bestätigten gegenüber der New York Times, dass der Angriff auf das iranische Konsulatsgebäude in Damaskus von der IDF-Luftwaffe durchgeführt wurde. Die amerikanische Veröffentlichung betont ebenso wie die israelischen Medien, dass der 64-jährige General Mohamad Reza Zahedi, der bei dem Angriff getötet wurde, der ranghöchste iranische Befehlshaber derjenigen ist, die Israel töten konnte.

Von 2004 bis 2008 Zahedi befehligte die Bodentruppen des IRGC und führte dann bis 2017 die Quds-Truppe in Syrien und im Libanon an. Er blieb einer der höchsten Kommandeure der Quds-Truppe.

Über den Tod von General Zahedi und zwei weiteren iranischen Offizieren, Zahedis Stellvertreter Sardar Haji Rahimi und Brigadegeneral Hossein Amirollah, berichten iranische Nachrichtenagenturen in den Weltmedien. Vier Israelis, die unter der Bedingung ihrer Anonymität eine israelische Beteiligung an dem Angriff bestätigten, gaben zu, dass Zahedi das Ziel des Angriffs war, weigerten sich jedoch zu bestätigen, dass er tatsächlich getötet wurde.

Der iranische Botschafter in Syrien, Hossein Akbari, sagte, der Angriff auf das Konsulatsgebäude sei durch sechs Raketen eines F-35-Tarnkappenflugzeugs erfolgt. Ihm zufolge wurden bei dem Angriff neben den drei iranischen Offizieren noch vier weitere getötet, einige der Leichen liegen noch immer unter den Ruinen des zerstörten Konsulats. Akbari war Zeuge des Angriffs und befand sich im angrenzenden Gebäude der iranischen Botschaft. Der Diplomat versprach Israel „eine Reaktion von gleicher Stärke und Härte“ und sagte, dass er „keine Angst vor der israelischen Regierung“ habe.

Der iranische Außenminister Hossein Amir Abdollahian erklärte in seinem Bericht über den „zionistischen Angriff“ auf die iranische diplomatische Mission die geistige Instabilität des israelischen Premierministers. „Netanjahu hat sein geistiges Gleichgewicht völlig verloren, weil er in Gaza eine Niederlage nach der anderen erleidet und seine ehrgeizigen zionistischen Ziele nicht erreicht hat“, zitiert der Guardian. „Wir betrachten diesen Akt der Aggression als Verstoß gegen alle diplomatischen Normen und internationalen Konventionen“, fügte der iranische Außenminister hinzu.

NYT: Israel hat die Verantwortung für die „Liquidierung“ iranischer Generäle in Damaskus eingestanden