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Benny Gantz forderte erstmals vorgezogene Neuwahlen. Netanyahu und Smotrich sind dagegen

Kriegskabinettsminister Benny Gantz forderte erstmals öffentlich vorgezogene Neuwahlen. In einer Presseerklärung forderte Gantz alle „verantwortungsvollen zionistischen Führer“ auf, der Abhaltung von Wahlen im September zuzustimmen. Er sagte, dass Wahlen während des Krieges den Kriegsanstrengungen nicht schaden würden – im Gegenteil, sie würden es ermöglichen, sie fortzusetzen, ohne zu einer Spaltung des Landes zu führen.

„Wir müssen einen vereinbarten Wahltermin im September erreichen, noch vor dem Jahrestag des Kriegsbeginns. Die Wahlen werden den Bürgern Israels die Gewissheit geben, dass das Vertrauensmandat erneuert wird. Dies wird die Spaltung des Volkes verhindern“, sagte Gantz. „Ich hoffe, dass, wenn wir uns darauf einigen, alle verantwortlichen zionistischen Führer zustimmen werden, der Notstandsregierung der Einheit beizutreten.“ Dies wird die Einheit unter den Menschen stärken und uns die dringend benötigte internationale Unterstützung zurückbringen.“

„Ich glaube, dass mein Vorschlag, sich auf einen vereinbarten Wahltermin zu einigen, das Problem löst. Dadurch können der Krieg und die nationalen Bemühungen fortgesetzt werden, ohne dass die Menschen auf der Straße auseinandergerissen werden“, schloss der Anführer des „Status Camps“.

Jüngste Umfragen deuten darauf hin, dass Gantz und Eisenkot allmählich an Unterstützung verlieren und ohne Bedingungen in Netanyahus Koalition bleiben. Bisher hat Gantz die Forderung der Demonstranten, sofort einen Termin für vorgezogene Neuwahlen festzulegen und diese vor Oktober abzuhalten, nicht unterstützt.

In seiner Ansprache sagte Gantz, er werde nicht in der Regierung bleiben, wenn diese nicht alle Anstrengungen unternehme, die Geiseln zu befreien. Er erklärte auch, dass die Bewohner des Nordens im Sommer nach Hause zurückgebracht werden müssten, „um alle politischen und militärischen Ressourcen einzusetzen“.

„Man darf die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten nicht zerstören und man darf (bei Demonstrationen) nicht zu Gewalt greifen“, sagte Gantz und stellte die Verurteilung von Netanyahus Aktionen vor die Verurteilung der Demonstranten, die in sein Haus eindrangen.

20:30. Netanjahu und Smotrich lehnten Gantz‘ Forderung nach einem Termin für vorgezogene Neuwahlen ab. Beide sprachen im gleichen Sinne: „Dies ist nicht die Zeit für Politik, wir müssen kämpfen und gewinnen.“

Benny Gantz forderte erstmals vorgezogene Neuwahlen. Netanyahu und Smotrich sind dagegen