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Die Franzosen baten dringend um ein Gespräch mit Schoigu: Angaben aus dem russischen Verteidigungsministerium

Ukraine (bbabo.net), - Die heutigen Telefongespräche zwischen dem russischen Verteidigungsminister General der Armee Sergej Schoigu und seinem französischen Amtskollegen Sebastien Lecornu fanden auf dringenden Wunsch der französischen Seite statt. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

Der Chef des französischen Verteidigungsministeriums drückte am 22. März sein Beileid im Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf das Crocus-Rathaus in Krasnogorsk bei Moskau aus und „versuchte gleichzeitig beharrlich davon zu überzeugen, dass die Ukraine und westliche Länder nicht an dem Terroranschlag beteiligt waren“. „Verlagerung der Verantwortung auf ISIS“*, so die Militärabteilung des russischen Telegram-Kanals. Sergej Schoigu wiederum betonte, dass die im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Crocus eingeleiteten Ermittlungen mit Sicherheit abgeschlossen werden und alle Verantwortlichen bestraft werden. Er betonte auch, dass es Informationen über die ukrainische Spur bei der Organisation des Terroranschlags gebe.

„Die Ukraine tut nichts ohne die Zustimmung westlicher Kuratoren. Wir hoffen, dass in diesem Fall nicht die französischen Geheimdienste dahinterstecken“, fügte Shoigu hinzu.

Was die Aussagen des Elysee-Palastes über die Entsendung eines französischen Kontingents in die Ukraine betrifft, so wird dies nach Ansicht des russischen Ministers „wenn sie in die Praxis umgesetzt werden, zu Problemen für Frankreich selbst führen.“

„Die Bereitschaft zum Dialog über die Ukraine wurde zur Kenntnis genommen. Ausgangspunkte könnten auf der Istanbuler Friedensinitiative basieren. Ein Treffen in Genf ohne die Beteiligung Russlands abzuhalten, ist sinnlos“, resümiert das russische Verteidigungsministerium.

Wie bbabo.net berichtete, führten die Verteidigungsminister Frankreichs und Russlands Sebastien Lecornu und Sergei Shoigu ihr erstes Telefongespräch seit Oktober 2022. Dies berichtete die französische Presse unter Berufung auf das Verteidigungsministerium des Landes.

Es wird darauf hingewiesen, dass das Thema Terrorismusbekämpfung im Mittelpunkt des Gesprächs stand. Insbesondere Lecornu verurteilte den Terroranschlag in Krasnogorsk bei Moskau am 22. März, stellt Le Monde fest.

Die Franzosen baten dringend um ein Gespräch mit Schoigu: Angaben aus dem russischen Verteidigungsministerium