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Mercedes wird weiterhin sein günstigstes Benzinauto produzieren, weil Elektroautos immer noch sehr teuer sind

Eigentlich sollte die Mercedes A-Klasse 2024 in den Ruhestand gehen, doch ihr Lebenszyklus wurde nun bis 2026 verlängert. Das kompakte Fließheck ist der günstigste Mercedes im Angebot, der Preis in Europa beginnt bei 37.400 Euro.

CEO Ola Källenius gab zu, dass die Preisparität zwischen Autos mit Verbrennungsmotor und reinen Elektromodellen noch „viele Jahre entfernt“ sei. Der Geschäftsführer wies auch darauf hin, dass Kunden dies am Preisunterschied zwischen Autos mit Verbrennungsmotor und Elektrofahrzeugen erkennen könnten.

Mercedes arbeitet an einer neuen Kompaktwagenfamilie, die ebenfalls mit Verbrennungsmotoren angetrieben werden soll. CLA, CLA Shooting Brake, GLA und GLB werden auf der neu entwickelten MMA-Plattform abgelöst, die sowohl Benzinmotoren als auch vollelektrische Antriebe unterstützen wird. Das Unternehmen hat kein Wort darüber verloren, ob das A-Klasse-Fließheck, die A-Klasse-Limousine und der B-Klasse-Minivan aktualisiert werden.

Mercedes geht davon aus, dass bis 2030 Hybrid- und Plug-in-Elektrofahrzeuge bis zu 50 % der Gesamtauslieferungen ausmachen werden. Das ist eine große Veränderung gegenüber einer Prognose vor ein paar Jahren, als das Unternehmen ankündigte, dass es bis zum Ende des Jahrzehnts in einigen Märkten auf reine Elektrofahrzeuge umsteigen würde.

Als Reaktion auf die schwächer als erwartete Einführung von Elektrofahrzeugen will das Unternehmen nun bis in die 2030er Jahre weiterhin benzinbetriebene Fahrzeuge produzieren. In einem für Investoren erstellten Dokument erklärt der Stuttgarter Autohersteller, dass er „die notwendigen Schritte für den Übergang zu einem vollelektrischen Fahrzeug unternimmt“, räumt jedoch ein, dass „Kunden und Marktbedingungen das Tempo der Transformation bestimmen werden“.

Mercedes wird weiterhin sein günstigstes Benzinauto produzieren, weil Elektroautos immer noch sehr teuer sind