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Microsoft hat DNS-Tunneling standardmäßig im neuen Windows-Subsystem für Linux (WSL) 2.2.1 aktiviert

Am 22. März 2024 veröffentlichten Microsoft-Entwickler ein Update für das Windows-Subsystem für Linux. In der neuen Version von WSL 2.2.1 ist DNS-Tunneling jetzt standardmäßig aktiviert, um die Netzwerkkompatibilität zu verbessern. Zuvor war diese Option in experimenteller Form verfügbar.

DNS-Tunneling soll Situationen lösen, in denen einige WSL-Benutzer nicht auf das Internet zugreifen können, weil das Netzwerkpaket für DNS, das von der virtuellen Maschine an den Windows-Host gesendet wird, entweder durch Firewall-Einstellungen, VPN oder andere Netzwerkszenarien blockiert wird. Wenn DNS-Tunneling aktiviert ist, wird die Virtualisierungsoption verwendet, um direkt mit Windows zu kommunizieren und so zu verhindern, dass Netzwerkpakete an den Host gesendet werden. Dieser Prozess gewährleistet einen stabileren und zuverlässigeren Netzwerkbetrieb in der WSL.

Microsoft hat außerdem DNS-Tunneling mit Docker-Unterstützung in Linux integriert.

Weitere Korrekturen und Verbesserungen in WSL 2.2.1 umfassen einen Standardwiederherstellungsmodus zum Löschen des Caches, Korrekturen für Hänge in bestimmten Situationen, ein Update auf die neuere Version des Linux-Kernels 5.15 LTS und Patches für zuvor entdeckte Fehler.

Microsoft hat DNS-Tunneling standardmäßig im neuen Windows-Subsystem für Linux (WSL) 2.2.1 aktiviert